Bestes Biofleisch von unseren Uckermärker Färsen


Ökologische Weidehaltung

Unsere Rinder bekommen nur nachhaltig erwirtschaftetes, betriebseigenes Futter. 

Von Frühjahr bis Spätherbst grasen sie ausschließlich auf den grünen extensiven Weiden um unseren Hof und werden nur in den Wintermonaten mit Heu und Silage von den eigenen Grünlandflächen zugefüttert. Alle Wiesen werden nach ökologischen Richtlinien bewirtschaftet und kommen ohne synthetische Hilfsmittel aus.


Das weibliche Jungrind

Eine Färse ist ein junges weibliches Rind zwischen 12 und 30 Monaten, welches noch kein Kalb zur Welt gebracht hat. 

Im Gegensatz zu Jungbullen, den männlichen Jungrindern, wächst eine Färse langsamer und erreicht nicht das gleiche Schlachtgewicht wie ein männliches Tier gleichen Alters. Aus diesem Grund lohnt es sich für viele Landwirte nicht Färsen für die Mast zu nutzen.


Qualität durch langsames Wachstum

Das langsame Wachstum hat einen herausragenden Vorteil! In langsam wachsenden Muskeln wird das intramuskuläre Fett feiner und gleichmäßiger eingelagert. Dadurch besitzt Färsenfleisch eine leuchtend dunkelrote Farbe, die mit feinen Fettäderchen durchzogen ist. Dieses Fleisch ist weitaus zarter, saftiger und aromatischer als das Fleisch männlicher Rinder. Wir schlachten die Tiere ab einem Alter von mindestens 24 Monaten.

 


Artgerechte Freilandhaltung das ganze Jahr


Es beginnt meist im Februar

In bitterkalten hellen Morgenstunden, in denen der eigene Atem zu gefrieren scheint und klare Luft den Blick frei macht über die Wiesen bis hin zum blau leuchtenden Malchiner  See. Diese Tage, in denen die Sonne, trotz Kälte, bereits erahnen lässt, der Frühling ist nicht mehr fern. An diesen Tagen liegen sie plötzlich versteckt in Gebüsch und Strauch, die ersten Kälber des Jahres. Gut bewacht versuchen sie schon bald aufzustehen und zaghaft die ersten Schritte zu laufen. Unsere Kälber werden draußen geboren, ohne Hilfe und ohne Störungen durch den Menschen.


Großer Herdenverband

Sie wachsen im Herdenverband zusammen mit vielen Gleichaltrigen auf und ernähren sich von der guten Milch ihrer Mutter. Das kalte Wetter kann ihnen nichts anhaben. Bereits nach einigen Tagen toben sie gemeinsam über die Wiesen und strotzen vor Energie. Nicht selten ist der "Kindergarten", gut bewacht von einigen Tanten, gut zu erkennen. In großen Gruppen spielen, rennen und dösen sie gemeinsam auf der großen Wiese.


Unsere eigene Nachzucht

Die weiblichen Kälber bleiben ca. ein dreiviertel Jahr bei ihren Müttern in der Herde bis sie gemeinsam auf eine andere Koppel mit zu-gehörigem Stallgebäude kommen. Schwindet das Gras zum Winter hin auf den Weideflächen, bekommen sie eigenes Heu und Grassilage zugefüttert.

Der geräumige Laufstall ist mit Stroh eingestreut und kann nach Belieben von den Tieren aufgesucht werden. 


Gerne nutzen sie den Stall zum entspannten Wiederkäuen bei nassem Wetter.

So verbleiben die jungen Färsen in einer großen Gruppe von bis zu 70 Tieren. 

In einem Alter von mindestens 24 Monaten werden sie geschlachtet oder kommen als zukünftige Mutterkühe zurück in die große Herde.

 

 

 


Unsere Bullen

Die große Mutterkuhherde wird begleitet von derzeit drei ausgewachsenen Bullen. Die jüngeren Bullen in der Herde werden von unserem lieben Hartwig geduldet und dürfen von ihm lernen.

Der Gute ist mit seinen zehn Jahren für einen Zuchtbullen schon älteren Semesters. Er besticht durch seinen ruhigen, gutmütigen Charakter und die Fähigkeit gut für seine Herde zu sorgen.


Unsere Tiere leben artgerecht in einem großen Herdenverband und dürfen ihrem natürlichen Bewegungsdrang auf den weiten Wiesen mit vielen Büschen und Feldgehölzen nachgehen. 

 Die Herde ist ein aufeinander abgestimmtes definiertes soziales Gefüge, in dem jede Kuh ihren Platz hat, den sie regelmäßig verteidigt. Da ausreichend Fläche und Futterplätze zur Verfügung stehen gibt es keine Probleme mit der gemeinsamen Haltung von behornten und hornlosen Tieren in einer Herde.


Das Uckermärker Rind

Wir halten Uckermärker, auch Uckermärker Rind genannt, eine sehr junge Fleischrindrasse, die in der DDR aus einer Kreuzung zwischen französischen Charolaise und Fleckvieh erstmals gezüchtet wurde. Die Uckermärker, lange Zeit kaum über die Grenzen Brandenburgs und Mecklenburg Vorpommerns hinaus bekannt, erfahren zur Zeit eine zunehmende Beliebtheit bei Gourmets. Das zarte Fleisch zeichnet sich aus durch ein kräftiges Aroma und feinste Marmorierung.