Das sind unsere Tiere - schaut selbst!


Ökologische Weidehaltung

Unsere Rinder bekommen nur nachhaltig erwirtschaftetes, betriebseigenes Futter. 

Von Frühjahr bis Spätherbst grasen sie ausschließlich auf den grünen extensiven Weiden um unseren Hof und werden nur in den Wintermonaten mit Heu und Silage von den eigenen Grünlandflächen zugefüttert. Alle Wiesen werden nach ökologischen Richtlinien bewirtschaftet und kommen ohne synthetische Hilfsmittel aus.


Das weibliche Jungrind

Eine Färse ist ein junges weibliches Rind zwischen 12 und 30 Monaten, das noch kein Kalb zur Welt gebracht hat. 

Im Gegensatz zu Jungbullen, den männlichen Jungrindern, wächst eine Färse langsamer und erreicht nicht das gleiche Schlachtgewicht wie ein männliches Tier gleichen Alters. Darum lohnt es sich für viele Landwirte nicht Färsen für die Mast zu nutzen.


Qualität durch langsames Wachstum

Das langsame Wachstum hat einen Vorteil!

In langsam wachsenden Muskeln wird das intramuskuläre Fett feiner und gleichmäßiger eingelagert. Dadurch besitzt Färsenfleisch eine leuchtend dunkelrote Farbe, die mit feinen Fettäderchen durchzogen ist. Dieses Fleisch ist zarter, saftiger und aromatischer als Bullenfleisch. Wir schlachten die Tiere ab einem Alter von mindestens 2 Jahren.

 


Artgerechte Freilandhaltung das ganze Jahr


Es beginnt meist im Februar

In bitterkalten hellen Morgenstunden. Der eigene Atem scheint zu gefrieren. Die klare Luft macht den Blick frei über die Wiesen bis  zum blau leuchtenden Malchiner See. Trotz dieser Kälte lässt die Sonne erahnen - der Frühling ist nicht mehr fern! An diesen Tagen liegen sie versteckt in Gebüsch und Strauch.  Die ersten Kälber des Jahres. Gut bewacht von ihren Müttern versuchen sie bald aufzustehen und zaghaft die ersten Schritte zu laufen. Unsere Kälber werden draußen geboren, ohne Hilfe und ohne Störungen durch den Menschen.


Großer Herdenverband

Sie wachsen zusammen mit Gleichaltrigen im Herdenverband auf. Zu Trinken gibt es die gute Milch ihrer Mütter. Das kalte Wetter kann ihnen nichts anhaben. Bereits nach einigen Tagen toben sie gemeinsam über die Wiesen und strotzen vor Energie. Nicht selten ist der "Kindergarten", gut bewacht von einigen Tanten, gut zu erkennen. In großen Gruppen spielen, rennen und dösen sie gemeinsam auf der großen Wiese.


Unsere eigene Nachzucht

Die weiblichen Kälber bleiben ca. ein dreiviertel Jahr bei ihren Müttern in der Herde. Dann kommen sie gemeinsam auf eine andere Koppel mit zugehörigem Stallgebäude. Wenn im Winter wenig Gras auf den Weideflächen steht, bekommen sie eigenes Heu und Grassilage zugefüttert.

Der geräumige Laufstall ist mit Stroh eingestreut und wird gerne genutzt zum Wiederkäuen und Päuschen machen.


Hier füttern wir zwei mal am Tag. So könne wir die Tiere gut kennenlernen und an uns gewöhnen.

Die jungen Färsen bleiben in einer großen Gruppe von bis zu 70 Tieren. 

In einem Alter von mindestens 24 Monaten werden sie geschlachtet oder kommen als zukünftige Mutterkühe zurück in die große Herde.

 

 

 


Unsere Bullen

Die große Mutterkuhherde wird begleitet von derzeit drei ausgewachsenen Bullen. Die jüngeren Bullen in der Herde werden von unserem lieben Hartwig geduldet und dürfen von ihm lernen.

Der Gute ist mit seinen zehn Jahren für einen Zuchtbullen schon älteren Semesters. Er besticht durch seinen ruhigen, gutmütigen Charakter und die Fähigkeit gut für seine Herde zu sorgen.


Unsere Tiere leben artgerecht! Auf weiten Wiesen mit Feldgehölzen und Hecken dürfen sie ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachgehen. Die Herde ist ein aufeinander abgestimmtes, soziales Gefüge. Jede Kuh hat ihren Platz. Es ist ein Schauspiel ihnen bei den Wanderung von hier nach da zuzuschauen. Mit kräftigem Gebölke werden alle Mitglieder aufgefordert zu folgen. Ein langer Trupp setzt sich dann in Bewegung. Für jedes Tier ist ausreichend Platz - egal ob es Hörner hat oder keine.


Das Uckermärker Rind

Wir halten Uckermärker.  Die junge Fleischrindrasse aus der DDR ist eine  Kreuzung aus französischen Charolaise und Fleckvieh. Die Uckermärker waren lange Zeit kaum über die Grenzen Brandenburgs und Mecklenburg Vorpommerns hinaus bekannt Doch jetzt nimmt ihre Beliebtheit bei Gourmets zu. Ihr zartes Fleisch zeichnet sich aus durch ein kräftiges Aroma und feinste Marmorierung.